Was macht eine Jurte im Serengetipark?
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Was macht eine Jurte im Serengetipark?

Wieso bauen wir während der Gruppenstunde eine Jurte im Serengetipark auf? Geht das nicht auch im heimischen Wald? Genau das haben sich bestimmt einige unserer Sipplinge (12 bis 16 Jahre) gefragt. Die Antwort: Ja, geht schon, aber für das Frühlingserwachen, bei dem wir mitgemacht haben, brauchten wir eine Jurte, um dort Programm anzubieten. Deshalb wurde sämtliches Material hierfür nach Hodenhagen geschafft und die Gruppenstunde kurzerhand dort durchgeführt. Dabei durfte dann auch mal jeder Sippling einmal einen Hering mit dem Beil einschlagen, damit dieser fest im Boden hält. Denn schließlich lasten bei einer 6-Meter-Jurten schnell mal einige 100 Kilo Gewicht auf den Seilen.
Für den Aufbau wurde die Gruppenstunde extra verlängert, da man so ein Zelt nicht mal eben in 1 Stunde aufbaut, schließlich müssen noch die ganzen Seitenbahnen an das Dach geknüpft werden und das dauert auch etwas, auch wenn die Wölflinge (6 bis 11 Jahre) dort fleißig mitgeholfen haben.
Das eigentliche Programm war dann am Samstag und Sonntag, wo wir Knotenkunde und Spiele für viele angeboten haben, wobei das Live-Cooking am Besten ankam. Am Sonntag konnte dann spontan noch Stockbrot gemacht werden, was gut angenommen wurde.
Am Sonntag hieß es dann nach Ende des Frühlingserwachens noch: Abbauen und alles wieder einsortieren. Dies nahm auch noch einmal gut 2 Stunden in Anspruch, wobei von der Jurte schon nach 10 Minuten nichts mehr zu sehen war.